30. Juli 2010
Trauerland in Fachbüchern
Bremen. Beiträge der Trauerland-Mitarbeiterin Ines Schäferjohann sind in den folgenden Büchern publiziert worden: „Ein Stern namens Mama“, „Eltern verstehen und stärken“ und „Handbuch Notfallpädagogik“.
Der im Oetinger-Verlag erschienene Jugendroman „Ein Stern namens Mama“ von Karen-Susan Fessel über Trauer und Abschied bietet Hilfe für Betroffene und nimmt deren Ängste ernst. Das Nachwort stammt von Ines Schäferjohann und einer betroffenen Jugendlichen, die seit einiger Zeit im Trauerland begleitet wird.
Das Fachbuch „Eltern verstehen und stärken“ ist eine Veröffentlichung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung und ist im März 2010 im Juventa-Verlag erschienen. Es enthält Analysen und Konzepte der Erziehungsberatung: So werden Rahmenbedingungen analysiert und praktische Konzepte vorgestellt, die Eltern stärken, den verschiedenen Rollenanforderungen in der Familie besser gerecht zu werden. Ziele sind das Gelingen der frühen Eltern-Kind-Beziehung, die konstruktive Lösung von Konflikten im familiären Zusammenleben und die Erziehung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.
Zusammen mit Anne Loschky von der Erziehungsberatungsstelle Bremen-West hat Ines Schäferjohann den Beitrag „Endlich verstehe ich mich, wenn ich mich nicht verstehe: Ein Gruppenprogramm für Eltern, die als Kind schwierige und traumatische Lebensereignisse zu bewältigen hatten“ geschrieben.
Das von Harald Karutz herausgegebene Taschenbuch „Handbuch Notfallpädagogik“ ist im Stumpf & Kossendey-Verlag erschienen. Es richtet sich an diejenigen, die professionelle Helfer, erwachsene Laien sowie Kinder und Jugendliche notfallbezogen aus-, fort- und weiterbilden. Denn derzeit findet eine pädagogische Vorbereitung auf Notfälle nur selten statt. Wenige Fachleute engagieren sich bislang in notfallpädagogischen Projekten.
Harald Karutz und sein Autorenteam stellen nun ihre Ideen und Konzepte einem breiten Publikum vor. Eine Grundüberlegung ist, dass Notfallpädagogik – anders als Notfallseelsorge und Notfallmedizin – vorrangig präventiv wirkt: Notfallpädagogische Schulungsangebote tragen nicht nur dazu bei, Unglücke und Katastrophen zu verhindern. Vor allem können sie helfen, sich in solchen Situationen angemessen zu verhalten. Einzelne Themen sind Lernen im Rettungsdienst, der Schulsanitätsdienst, Brandschutzerziehung und -aufklärung. Ines Schäferjohann hat einen Text für den Abschnitt „Kinder begegnen Tod und Sterben“ verfasst.
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23. Juni 2010
Sommerfest im kühlen Juni

Sommerfest-Organisator Thomas Anker im Gespräch mit dem fünfjährigen Lukas. Foto: Trauerland
Bremen. „Ich fand das Sommerfest gut – toll war das Wasser“, sagte der fünfjährige Lukas. Er war einer von über 200 Gästen, die am Sonntagnachmittag beim vierten Trauerland-Sommerfest im Horner Bad dabei waren.
Trotz der niedrigen Temperaturen tobten und spielten viele Kinder und Jugendliche im Wasser. Allerdings: „Das Wetter soll beim nächsten Mal besser sein“, wünschte sich die elfjährige Agatha.
Wem es im Wasser zu kalt war, konnte an Land mit großen Bauklötzen Festungen, Wälle und riesige Türme bauen, Fußball spielen oder an einer von der Bremer Kunsttherapeutin Frederike Weitz angeleiteten Malaktion seine Sommerfestimpressionen in Bildern festhalten.
Daneben gab es eine Fußballtombola mit WM-T-Shirts und kleinen Bällen, die Trauerland-Botschafter Thomas Schaaf signiert hatte, als Preise. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Bremer Band „Die Grenzgänger“. Die vier Musiker begeisterten alle mit ihren Neuinterpretationen von alten deutschen Kinder- und Volksliedern.
„Es ist ganz toll, dass wir bereits zum vierten Mal unser Sommerfest hier feiern dürfen“, sagte Trauerland-Geschäftsführerin Beate Alefeld-Gerges am Abend beim traditionellen Abschlussgrillen. Sie bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie bei den folgenden Firmen und Privatpersonen für die Unterstützung:
Fallturm Betriebsgesellschaft, Aleco GmbH, Artur Rud. Wrede Baugeschäft GmbH, Axel Böhmer, Bäckerei Konditorei Ruchel, Blumen Niemeyer, Bremer Bäder GmbH, Buchhandlung Melchers, DJ Toddy Entertainment, Erdbeerhof Nüstedt, Knape & Partner, Matisse Restaurant, REWE Markt in Horn-Lehe, Versicherungen Nullmeyer, Bürgerverein Horn-Lehe, Beckröge Getränke Fachgrosshandel GmbH, REWE Großverbraucher Service C-GRO Bremen, Sun Grill, Frederike Weitz, Leo Club Bremen Roland, Aktion Hilfe für Kinder e. V., Starbucks-Filiale in der Waterfront, Schünemann Anlagen GmbH und „Die Grenzgänger“.
08. Juni 2010
DFB unterstützt Trauerland

DFB hilft mit: Dieter Stumpe, Beate Alefeld-Gerges, Herbert Brandt und Jürgen L. Born (v. l.) freuen sich über die Unterstützung durch den Deutschen Fußballbund. Foto: Trauerland
Bremen. „Für mich ist Trauerland eine unverzichtbare Anlaufstelle für trauernde Kinder“, sagte Jürgen L. Born heute Vormittag in den Räumen von Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. „Denn hier erhalten sie die fachliche Hilfe, die sie nach einem so schweren Schicksalsschlag wie den Tod von Vater oder Mutter dringend benötigen“, so der ehemalige Chef von Werder Bremen weiter.
Darum habe er als Mitglied der DFB-Kulturstiftung das Trauerland-Projekt Trauergruppen sehr gerne dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Sozialkampagne KINDERTRÄUME 2011 vorgeschlagen. Diese hat die Männer-Nationalmannschaft unter dem Dach des DFB anlässlich der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland ins Leben gerufen.
„Der DFB-Expertenbeirat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Projekt mit 2.000 Euro zu fördern“, so Dieter Stumpe, Vizepräsident des Bremer Fußball-Verbandes und Mitglied des Kuratoriums vom DFB. „Wir finden es sehr wichtig, dass es Organisationen gibt, die den Schwachen in unserer Gesellschaft helfen. Deshalb unterstützen wir die Trauerland-Arbeit aus großer Überzeugung“, begründete der Verbandsfunktionär die Entscheidung.
Zusammen mit Jürgen L. Born überreichte er eine Urkunde und eine KINDERTRÄUME-Schatzkiste an die Trauerland-Geschäftsführer Beate Alefeld-Gerges und Herbert Brandt.
„Für uns ist es eine Auszeichnung, wenn eine so große Organisation wie der DFB an unserer Seite steht“, freute sich Beate Alefeld-Gerges. Und als rein spendenfinanzierter Verein sei Trauerland weiterhin auf jede finanzielle Hilfe angewiesen, um auch in Zukunft trauernde Kinder professionell auf ihrem Trauerweg begleiten zu können.
7. Juni 2010
Aspirin Sozialpreis geht an Trauerland

Marita Schierenbeck und Ralf Baur (2. und 3. v. l.) wurden von Bayer-Vorstand Dr. Richard Pott (r.) und Prof. Dr. André Habisch für den 1. Platz des „Aspirin Sozialpreises 2010“ geehrt. Foto: Bayer AG
Berlin/Bremen. Trauerland ist mit dem Aspirin Sozialpreis 2010 der Bayer Cares Foundation ausgezeichnet worden. Die Einrichtung erhielt heute Vormittag in Berlin den mit 15.000 Euro dotierten Preis für ihre wegweisenden Betreuungs- und Beratungsdienste.
Der gemeinnützige Verein habe auf dem Gebiet der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland Pionierarbeit geleistet, so die Begründung der Experten-Jury. Und weiter: „Mit seinem innovativen Hilfs- und Beratungsangebot schließt er eine wichtige sozialmedizinische Versorgungslücke.“
Dr. Richard Pott, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Vorstand der Bayer Cares Foundation, überreichte die Sieger-Urkunde in einer Feierstunde in der Humboldt Universität vor über 100 Gästen aus Zivilgesellschaft und Politik an Trauerland-Vorstandsmitglied Marita Schierenbeck sowie Trauerland-Mitarbeiter Ralf Baur.
„Wir freuen uns riesig über den ersten Platz“, sagte Marita Schierenbeck in ihrer Dankesrede. „Er ist eine große Anerkennung für unsere Arbeit und spornt uns an, die vielfältigen Zukunftsaufgaben mit viel Elan anzupacken.“ Sie bedankte sich sichtlich gerührt bei der Bayer Cares Foundation für die Auszeichnung und dem damit verbundenen Preisgeld.
Den zweiten Platz belegte die Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg (AMSOC) mit einem Patenprogramm für Kinder psychisch kranker Eltern und den dritten Platz erreichte das Organspende-Aufklärungsprojekt Junge Helden aus Berlin. Über die Plätze 1 bis 3 hatte aus zehn nominierten Projekten eine unabhängige Experten-Jury entschieden. Insgesamt hatten sich 146 Initiativen beworben. Der zusätzlich vergebene Publikumspreis ging an den Deutschen Kinderhospizverein, der ein Online-Voting mit mehr als 20.000 Teilnehmern gewann.
„Die mit dem Aspirin Sozialpreis ausgezeichneten Projekte leisten mit ihren konkreten Hilfsangeboten auf vorbildhafte Weise wichtige Beiträge zum Gesundheitswesen in Deutschland. Hierzu zählen insbesondere sozialmedizinische Leistungen und Aufklärungsarbeit, welche die klassischen medizinischen Angebote ergänzen“, erläuterte Dr. Richard Pott.
„Der neu gegründete Preis ist eine weitere Maßnahme im Rahmen unseres intensiven gesellschaftlichen Engagements, mit dem wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden wollen. Als Unternehmen mit Kernkompetenzen auf dem Gebiet der Gesundheit legen wir bei unseren sozialen Aktivitäten einen besonderen Fokus auf Fragen der Gesundheitsfürsorge“, so das Bayer-Vorstandsmitglied weiter.
„Der Aspirin Sozialpreis ist Ausdruck der Mit-Verantwortung von Unternehmen für das Gemeinwesen“, sagte Prof. Dr. André Habisch, Professor für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Vorsitzender des Kuratoriums der Bayer Cares Foundation. „Die Preisträger stehen beispielhaft dafür, dass neue Impulse und Innovationen im Gesundheitswesen häufig von gemeinnützigen Initiativen ausgehen. Deren innovativen Aktivitäten zu unterstützen und bekannt zu machen, ist das Anliegen der Bayer-Stiftung.“
Bei der Auswahl der prämierten Projekte legte die Bayer Cares Foundation laut eigener Pressemitteilung besonderen Wert auf innovative Ansätze mit Modellcharakter, eine nachhaltige Wirkung sowie ein professionelles Projektmanagement. Die zehn nominierten Projekte wurden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Mit Unterstützung des fachlichen Projektberaters Dieter Brübach, Vorsitzender der Initiative Deutsches Spendenparlament, wurden zunächst aus allen Bewerbungen neun Kandidaten ermittelt, die zusammen mit dem Sieger des Online-Votings in die Finalrunde eingezogen.
Die finale Jurierung der Plätze 1 bis 3 erfolgte durch einen unabhängigen Stiftungsrat der Bayer Cares Foundation unter Vorsitz von Professor Habisch. Dem Stiftungsrat gehörten neun Experten auf dem Gebiet des sozialen Engagements und aus dem Gesundheitsbereich an.
Der „Aspirin Sozialpreis“ wurde in diesem Jahr das erste Mal verliehen. Die Bayer Cares Foundation werde die Auszeichnung nun jedes Jahr vergeben. Start der neuen Bewerbungsrunde ist der 1. September 2010.
7. Mai 2010
Rocken für Trauerland
Bremen. Die Bremer Rockgruppe The Chimes unterstützt Trauerland mit einer Dauerspende. „Entstanden ist dies durch einen Umstand, den die meisten Bands nicht haben – einen kostenlosen Proberaum“, erzählte Gitarrist Michael Genath gestern Abend beim Besuch in den Kattenturmer Trauerland-Räumen. Mit dem gesparten Geld habe das Quartett etwas Gutes tun wollen und sich entschlossen, Trauerland jeden Monat 40 Euro zu überweisen.
Zudem organisiert die Gruppe ein Benefizkonzert: Auf der MS Treue an der Bremer Schlachte werden am Freitag, 30. Juli, ab 20 Uhr The Chimes, ICI und Average Analysis zugunsten trauernder Kinder auftreten. „Eine ganz tolle Idee“, freute sich Trauerland-Mitarbeiter Ralf Baur über das Engagement der Musiker.
„Ohne die Unterstützung von André Stuckenbrok, dem Besitzer der MS Treue, den beiden anderen Bands und den übrigen Helfern wäre ein solches Festival nicht auf die Beine zu stellen“, betonte Michael Genath. Auf die Zuschauer wartet ein Festival, dessen Musik sich im Spannungsfeld zwischen Alternative, Punk, ProgRock und Metal bewegen wird.
30. April 2010
Bilderverkauf am 1. Juli
Bremen. Mit einer Vernissage eröffnet die renommierte Kieler Galerie Atta worldwide (www.galerie-atta.de) am Donnerstag, 1. Juli, um 19 Uhr im Bremer Hilton Hotel in der Böttcherstraße eine Ausstellung mit Bildern der Künstlerin B. Felician Siebrecht (www.r-100.de). Bei der Veranstaltung werden zwei Werke der gebürtigen Frankfurterin zugunsten von Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. verkauft.
B. Felician Siebrecht hat für ihre Arbeiten bereits mehrere Preise erhalten – darunter 2009 den „Honorable Mention Award“ beim Spring Festival of Digital Art in New York. Die Künstlerin, Mediendesignerin und Musikerin lebt bei Iserlohn im Sauerland.
29. April 2010
Weiterer Mietpate
Bremen. Die Johann Bünting-Stiftung zeigt weiter Kontinuität. Mit der Übernahme der Mietpatenschaft für zwei Drittel des Bewegungsraumes in Höhe von 4.000 Euro fördert die Institution bereits im dritten Jahr Trauerland. „Dauerhafte Unterstützer sind für die Planungssicherheit und für ein solides finanzielles Fundament sehr wichtig“, freute sich Trauerland-Geschäftsführer Herbert Brandt über die Spendenzusage.
25. April 2010
Süße Köstlichkeiten

Unter dem Blick von Chefpâtissier Peter Hauptmeier verfeinert der 13-jährige Aaron Mousse-au-chocolat-Pralinen mit Mandarinensoße. Foto: Mucha
Bremen. 16 Kinder und Jugendliche vom Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. haben gestern Nachmittag zusammen mit Pâtissier Peter Hauptmeier auf der ProBio-Messe im Weserpark süße Köstlichkeiten gezaubert. Hierzu eingeladen hatte sie das Möbelhaus Klingeberg, das sich mit einer Showküche auf der Veranstaltung präsentierte.
„Ich freue mich, Kinder in einer besonderen Lebenslage zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven aufzeigen zu können“, sagte Peter Hauptmeier. Der Chefpâtissier des nach ihm benannten Café Hauptmeier im Bremer ‚Hotel zur Post‘ zeigte den Kindern wie leckere Mousse-au-chocolat-Pralinen und schmackhaftes Teegebäck mit Schokoladenglasur zubereitet werden. Auch ließ er sie Mousse-au-chocolat-Pralinen mit Mandarinensoße verfeinern.
Alle verführerischen Kreationen verteilten die Kinder gegen eine Spende an die Weserpark-Besucher, die die Leckereien sichtlich genossen. „Nicht nur bei der Herstellung zeigen die Kinder volles Engagement, auch beim Verteilen der süßen Sachen sind die Kinder hoch motiviert“, staunte Messeassistentin Cordula Kreft. Für diese engagierte Mitarbeit erhielten die Kinder als Belohnung zwei Spiele für die Trauergruppen. Darüber hinaus durfte jedes Kind eine Tüte Gebäck und eine Tafel Schokolade mit nach Hause nehmen.
Insgesamt kamen 170 Euro und ein Geschenkgutschein von Real bei der Aktion zusammen. „Wir freuen uns über jede Unterstützung. Mit dem Geld und dem Gutschein können wir Obst, Gemüse, Salzgebäck und Tee für die Trauergruppen kaufen. Der Bedarf wird mit jeder neuen Gruppe größer“, freute sich Trauerland-Mitarbeiterin Jessica Mucha abschließend.
20. April 2010
Seminar als Denkanstoß
Berlin/Bremen. Trauerland-Mitarbeiterin Ines Schäferjohann hat gestern im Berliner Jugend- und Sozialwerk 19 Erzieherinnen aus Kindertagesstätten zum Thema „Kinder und Trauer“ geschult. Die Resonanz auf das Seminar sei ausgesprochen gut gewesen, sagte die Psychologin nach der sechseinhalbstündigen Veranstaltung.
„Die Teilnehmerinnen waren vor allem am Austausch und den praktischen Anregungen sehr interessiert. Sie hatten aber auch aktuelle Beispiele aus ihrem Berufsalltag mitgebracht.“ Eine Erzieherin lobte die Fortbildung im anonymen Feedbackbogen als einen „super Denkanstoß“ und eine andere wies auf das „tolle fachliche Wissen“ der Dozentin hin.
16. April 2010
Wechsel im Vorstand

Trauerland-Vorstand mit neuem Mitglied: Marita Schierenbeck (l.) und Conny Mehrkens (r.) zusammen mit ihrem neuen Kollegen Norbert Hecker. Foto: Trauerland
Bremen. Auf der gestrigen Mitgliederversammlung von Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. ist Norbert Hecker in den Vorstand gewählt worden. Der 54-jährige Bauingenieur und Firmenchef aus Stuhr übernimmt den Posten von Jens Jacobsen-Bremer, der nach fünfjähriger Gremiumsarbeit nicht wieder kandidierte. Die beiden Vorständler Conny Mehrkens und Marita Schierenbeck wurden in ihrem Amt bestätigt.
Norbert Hecker ist selbst Betroffener: Vor drei Jahren starb seine Ehefrau und er musste sich zusammen mit seiner damals 22-jährigen Tochter Julia sehr intensiv mit den Themen Abschied, Tod und Trauer auseinandersetzen. Deshalb sei es ihm wichtig, „sein soziales Engagement nicht nur mit Geld, sondern ebenfalls durch den eigenen, persönlichen Einsatz zu gestalten“, sagte der 54-Jährige gestern Abend.
Er wolle in seinem Amt einerseits „die hervorragende fachliche Betreuung“ von trauernden Kindern sowie Jugendlichen und andererseits „dem stetigen Wachstum des Vereins auch zukünftig mit den erforderlichen Maßnahmen zur Seite stehen und entsprechend stärken“. Die kommenden Aufgaben sind laut Norbert Hecker sehr vielfältig. Diese ließen sich nur stemmen, wenn es weiterhin gelinge, für die Spender, die vielen Ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Mitarbeiter eine Basis zu schaffen, auf der sie „ihr Engagement und ihre Tätigkeiten mit Freude und Spaß ausüben“ könnten.
Die kostenlose Trauerbegleitung, die wachsende Zahl an Trauerland-Angeboten sowie das Umsetzen der mittel- und langfristigen Ziele würden ausschließlich über Spenden finanziert, betonte der 54-Jährige. Darum hoffe er, dass auch in Zukunft viele Menschen die Trauerland-Arbeit unterstützen werden.
Jens Jacobsen-Bremer kandidierte aus Altersgründen nicht erneut. Der 72-Jährige konnte auf ein sehr erfolgreiches letztes Amtsjahr zurückblicken. So seien die Angebote erneut ausgeweitet worden und die Spendeneinnahmen konnten mit den gestiegenen Ausgaben Schritt halten. „Ich bin beeindruckt, was 2009 alles passiert ist“, sagte er.
Abschließend bedankte er sich bei allen Anwesenden für die sehr gute Zusammenarbeit: „Viele Menschen haben mir viel gegeben – ihr wart eine Bereicherung für mein Leben.“ Als Dankeschön für seine fünfjährige Vorstandstätigkeit erhielt Jens Jacobsen-Bremer einen Mandarinenbaum für seinen Wintergarten.
11. April 2010
Glücksbringer für Werder
Bremen. Werder Bremen hat gestern Nachtmittag sein Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 4:0 gewonnen. Einen Grund für den Sieg nannte die 11-jährige Celine: „Wir waren die Glücksbringer für Werder.“ Werder-Coach Thomas Schaaf hatte die Schülerin und 39 weitere Kinder sowie Erwachsene aus dem Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. zu der Bundesligapartie ins Weser Stadion eingeladen. Der Fußballlehrer unterstützt seit 2004 den gemeinnützigen Verein als Botschafter.
Zusammen mit den übrigen 37.000 Zuschauern sahen sie eine Begegnung, in der laut Werder-Online „kompakte Freiburger den spielbestimmenden Bremern das Leben in der ersten Hälfte zunächst noch schwer machten“. So mussten sich die Grün-Weißen mit einer 1:0-Pausenführung begnügen. Nach einem Doppelschlag im zweiten Durchgang von Aaron Hunt (53.) und Claudio Pizarro (56.) war die Partie jedoch zugunsten der Heimelf entschieden. Den Treffer zum 4:0-Endstand markierte Mesut Özil – den Glücksbringern sei dank.
1. April 2010
Feiern und helfen

Centermanagerin Monika Mehrtens übergibt Trauerland-Geschäftsführer Herbert Brandt prall gefüllte Sparschweine. Foto: Weserpark
Bremen. Sein 20-jähriges Bestehen hat der Weserpark Bremen im März gefeiert. Das Jubiläum nutzten Centermanagerin Monika Mehrtens und ihr Team, um Trauerland ein weiteres Mal zu unterstützen. Bereits zu Weihnachten hatte das Einkaufszentrum seine Kunden bei der Aktion „Geschenkeeinpacken für den guten Zweck“, um eine Spende für den Verein gebeten.
„Wir freuen uns über die 3.500 Euro, die insgesamt zusammengekommen sind“, sagte Trauerland-Geschäftsführer Herbert Brandt. Mit dem Geld seien zwei Betreuungsplätze für 14 Monate gesichert.
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