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Startseite > Publikationen > Kalender Trauerland Kalender 2010
Trauerland Postkarten-Kalender für 2010
Bremen. Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e. V. hat heute seinen ersten Postkartenkalender der Öffentlichkeit präsentiert. Ab sofort ist er unter info@trauerland.org und 0421 - 343 668 gegen eine Spende ab 10 Euro erhältlich. Hier können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen. Die Bilder sind in erster Linie in einem Workshop mit dem Achimer Künstler Günter Klein entstanden. „Die Kinder aus den Gruppen haben zur Frage ‚Was habe ich beziehungsweise hätte ich noch gerne mit der verstorbenen Person gemacht?’ ihre Erinnerungen und Wünsche gemalt“, erläuterte Trauerland-Geschäftsführerin Beate Alefeld-Gerges heute Nachmittag in den Vereinsräumen in der Alfred-Faust-Straße. Entstanden sind zarte, kräftige, farbenfrohe und stille Bilder. Und jedes sei etwas ganz Besonderes, sagte sie. Auf der Postkartenrückseite stehen oft Zitate der Kinder. Auf einer Seite schreibt Havva: „Meine Mama und ich schauen uns den Sternenhimmel an.“ Oder Henning erinnert sich an die Treckerfahrten mit seinem Vater. Ein paar Seiten weiter hat Lisa ihrem Motiv den Titel „Sinnbild einer Krankheit“ gegeben. In den Bildern – die alle als Postkarten verschickt werden können – drücken die Kinder die verschiedensten Gefühle aus. Ohne Projektpartner sei der erste Trauerland-Kalender nicht zu realisieren gewesen: „Wir möchten uns bei der Oldenburgischen Landesbank, Aktion Hilfe für Kinder und der Druckerei Stahmann bedanken. Denn sie haben mit der Übernahme der Kosten einen sehr wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Idee geleistet“, unterstrich Beate Alefeld-Gerges. Aber auch Günter Kleins Workshop sei ein elementarer Baustein gewesen. „Mit dem Kalenderprojekt unterstützen wir eine neue und besonders schöne Trauerland-Idee und fügen unserer kontinuierlichen Förderung einen weiteren Baustein hinzu. Die Kinder in den Trauergruppen haben ihre Gefühle und Stimmungen in Bildern festgehalten – jede Postkarte ist ein kleines Kunstwerk“, begründete Volker Knief, Leiter der OLB-Filiale in Stuhr, das Engagement der Bank. Genauso begeistert von dem Projekt zeigte sich Rolf Rohloff, Vorsitzender der Aktion Hilfe für Kinder: „Der Kalender verdeutlicht in seinen bunten, von Kinderhand gemalten Bildern, wie groß die Unterschiede in der Verarbeitung der Trauer sein können und welchen Stellenwert eine professionelle Betreuung erlangt.“ Auch Heidi Schröter, Mitarbeiterin der Druckerei Stahmann, hob die Relevanz der Trauerland-Arbeit hervor: „Wir unterstützen diese Arbeit gerne, weil es wichtig ist, trauernde Kinder zu begleiten, ihnen Hilfestellung und Halt zu geben – ihre Entwicklung positiv zu beeinflussen.“ |
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